Der Litermont auf einen Blick

 

Der Litermont faszinierte die Menschen schon vor langer Zeit. So ranken sich zahlreiche Sagen um den Berg, von denen die Bekannteste, die vom wilden Jäger Maldix sein dürfte. Immer wieder wird auch über die Burg, die wohl einst auf dem Litermont stand, spekuliert. Urkundlich ist nichts aufzufinden, doch verschiedene Forscher weisen in ihren Arbeiten auf das Bauwerk hin. Dass auf dem Litermont tatsächlich einmal eine Befestigung gestanden haben muss, bezeugen erhaltene Spuren von drei Wällen mit Gräben und geringen Mauerresten.

In den vergangenen Jahren hat sich der Litermont stark verändert und wird auch in den nächsten Jahren noch manchen Wandel erleben.

 

Der Walderlebnispfad

 

Neu entstanden ist der Walderlebnispfad. Auf diesem Pfad können sowohl kleine wie auch große „Waldgeister“ inmitten der Natur lernen und spielen. Das Maskottchen des Pfades, der Waldgeist Monti, weist auf Schildern den Weg zu den einzelnen Stationen. Diese sind sehr abwechslungsreich gestaltet, mal sind sie lehrhaft, mal meditativ, dann liegt der Schwerpunkt wieder eher auf der Aktion. 24 Stationen verteilen sich über eine Strecke von 2,5 km. (mehr)

 

Die Litermont-Gipfel-Tour

 

Um einiges länger ist die „Litermont-Gipfel-Tour“, dem Nalbacher Premiumwanderweg, der bei seiner Entstehung vom Deutschen Wanderinstitut direkt mit dem Deutschen Wandersiegel ausgezeichnet wurde und mit 75 Erlebnispunkten das bis dahin höchste Ergebnis Deutschlands erzielte. Im Nachhinein ist der Weg noch einmal bewertet worden. Dabei hat sich seine Punktzahl auf 80 Erlebnispunkte gesteigert. Die anspruchsvolle Wandertour hat eine Länge von 10 km und überwindet auf dieser Strecke insgesamt 425 Höhenmeter. (mehr)

 

Der Skulpturenweg

 

Der Skulpturenweg hat eine Länge von 1,5 km und bietet Kunstliebhabern zahlreiche Skulpturen des bayerischen Künstlers Örni Poschmann. Pappeln, die aus Sicherheitsgründen gefällt werden mussten, bilden die Grundlage der Werke. Aus den Bäumen entstanden dann die Kunstwerke, die nicht nur zum Anschauen da sind, sondern auch aktiv begangen und erfühlt werden können.

 

Das Litermontmuseum und der Geschichtspark

 

In einem ehemaligen Westwallbunker ist das Litermontmuseum beheimatet. In dem Bunker wird den Gefallenen des Zweiten Weltkrieges gedacht. Auch die Sammlung der Litermontsagen kann in dem Bunker gelesen werden.

An den Bunker grenzt der Geschichtspark, in dem landwirtschaftliche Geräte die aus dem letzten Jahrhundert stammen, besichtigt werden können.

 

Die optische Telegrafenstation

 

Seit jeher hat der Mensch nach Möglichkeiten gesucht, wie er Nachrichten über große Entfernungen vermitteln kann. 1813 wurde von Metz nach Mainz eine Telegrafenlinie errichtet. Eine der Stationen soll sich auf dem Litermont befunden haben. Die ursprüngliche Anlage stand 1813 auf einem Felsvorsprung vor dem heutigen Litermontkreuz. Im Jahr 2000 gründete sich ein Förderverein „Optische Telegrafenstation Litermont e.V.“, der die jetzige Station nachgebaut hat.

 

Der Weidendom

 

Neben dem Litermontkreuz findet man eines der ungewöhnlichsten Attraktionen des Berges: den Weidendom. Aus 400 Weiden und 300 Birkenstämmen wurde die natürliche Kuppelkonstruktion, die einen Durchmesser von zehn Metern hat, geschaffen. Der Weidendom ist das größte lebende Bauwerk im Saarland.